Samstag, 15. Januar 2011

jahresrückblick 2010


 so liebe leute, es gibt ihn doch noch, den jahresrückblick meinerseits (ich weiß ich bin spät dran, aber gut ding will ja bekanntlich weile haben :P).
am besten fang ich mal ganz klassisch von vorne an. Den jahreswechsel 2009/2010 habe ich ganz gemütlich während eines einwöchigen spontan-trainingslagers auf mallorca verbracht. Es war super, top wetter, nette leute, und eine woche mit vielen radkilometern bei guten bedingungen. am  silvesterabend selbst sind wir dann mit dem taxi in die nächste stadt und haben uns dort (mehr oder weniger) inkognito unter die einheimische bevölkerung gemischt, was ein super erlebnis war.

 

Nach dem die grundlagen also gelegt waren, standen auch bald die ersten wettkämpfe in form von crossläufen statt. Bei der oberbayerischen meisterschaft konnte ich mich dann auch noch gut im mittelfeld des herrenrennens platzieren, mitte februar ging es dann tief in den wald (auch nieberbayern genannt) zur bayerischen crossmeisterschaft, wo ich mit meiner leistung relativ zufrieden war (auch wenn ich gegen die laufspezialisten nicht die geringst chance hatte) und wir mit der mannschaft den passablen sechsten mannschaftsrang belegen konnten. Bei der deutschen crosslaufmeisterschaft in stockach am bodensee zwei wochen später musste ich mir aber definitiv eingestehen, dass ich dort eigentlich nichts verloren hatte. schon kurz nach dem start musste ich mich im hinteren drittel des feldes einordnen und am ende der 8,9 kilometer hatte ich zwar meine minimalziele, nicht letzter und nicht überrundet  zu werden, erreicht, war aber trotzdem etwas geknickt. als kleiner trost blieb uns dann noch der 8. rang mit der mannschaft.



nach den drei crossrennen hieß es dann wieder weitertrainieren und der triathlonsaison entgegenfiebern. als auftakt stand dieses jahr wieder der citytriathlon in amberg auf dem programm, wo es beim schwimmen super lief, ich dann aber leider an einer kreuzung falsch abgebogen bin und die strecke verfehlt hatte. wäre nicht so schlimm gewesen, aber die zehn kilometer umweg waren dann bei 13° und regen doch zu viel. ein paar tage drauf war dann in weiden der zweite versuch für einen saisonstart angedacht. beim INJOY-Triathlon lief es dann auch wesentlich besser. nach einem passablen schwimmen konnte ich mich auf dem rad auf die zweite position vorarbeiten und bis zum zweiten wechsel musste ich nur noch harald funk vorbeiziehen lassen, so dass ich als 3. platzierter auf die laufstrecke gehen und diesen platz auch ins ziel retten konnte.
als erstes saison highlight stand dann anfang juni die deutsche meisterschaft über die mitteldistanz auf dem programm. dort lief es nach äußerst ruppigen schwimmen auf dem rad richtig gut und ich konnte auf position 15 liegend in die laufschuhe steigen. leider war dann bei kilometer fünf der ofen ziemlich aus und am ende war ich froh das ich bei der hitzeschlacht noch die ziellinie erreicht habe. Mit dem passablen 33. gesamtrang und dem 8. rang in der U25 klasse konnte ich dennoch zufrieden sein, vor allem weil mir dieser wettkampf gezeigt hat, dass ich in den letzten jahren im schwimmen und vor allem im radfahren einiges an boden auf die spitze gutmachen konnte. andererseits muss ich an meiner ernährung unterm wettkampf noch arbeiten, weil es mir bis jetzt noch nie gelungen ist eine mitteldistanz ohne hungerast zu überstehen.



nach kulmbach stand dann erst mal einen monat training nach lust und laune auf dem programm, was nicht heißen soll das ich an den wochenenden keine wettkämpfe aktiv bestritten habe. Neben den ligatriathlons, wo ich bei allen eine solide leistung, gekrönt mit einem 7. rang beim ligawettkampf in schongau, abrufen konnte und mich in der einzelwertung unter den top15 etablieren konnte. mit dem team konnten wir in der ligatabelle den sagenhaften 4. endrang „erkämpfen“. danke nochmal an alle beteiligten für diese geniale ligasaison, auf ein neues in 2011!!!



regional war natürlich auch immer einiges geboten und wer mich kennt weiß, dass ich eigentlich keine gelegenheit auslasse wo ich mich mal so richtig „auskotzen“ kann. ;-)
also hieß es wieder „auf zur triathlon-trophy“. der auftakt war dieses jahr der endorfer triathlon, wo ich eine woche nach der mitteldistanz-dm den doch überraschenden dritten platz ins ziel brachte. danach ging es mit dem vierten platz in waging, einer weiteren stockerl-platzierung in rabenden (3. rang), einem etwas enttäuschenden sechsten rang am thumsee und zum abschluss nochmal einem dritten platz in anger weiter. in der trophy-endwertung konnte ich dann in einem wimpernschlagfinale noch den zweiten platz hinter helmut mraz und vor karl wimmer retten.
dem war noch nicht genug mit sprinttriathlons. Nach der trophy folgte noch die premiere des vilstaltriathlons, wo ich mich mit den oberpfälzern rumschlagen durfte. am ende sprang auch dort der dritte gesamtrang hinter ralf preissl und teamkollege sebastian neef raus. der regionale saisonabschluss in schnaitsee durfte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen und so stand ich auch dort an der startlinie. nach solidem schwimmen konnte ich an zweiter position aufs rad wechseln und mich dort zusammen mit karl wimmer von den verfolgern absetzen. kurz vor dem zweiten wechsel konnte ich auch noch eine kleine lücke aufreißen und so als führender mit geringem vorsprung auf die laufstrecke wechseln (was in schnaitsee auch 2009 schon der fall war). Leider war mir auch klar, dass der vorsprung auf das lauf-ass karl wimmer leider zu klein sein würde um ihn ins ziel retten zu können. so war es dann auch nach dem ersten kilometer um mich geschehen und ich wurde eingeholt, zu meiner eigenen überraschung konnte ich mich aber noch bis zum letzten kilometer festbeißen und musste dann erst einsehen, dass das training in der woche zuvor zu hart war und ich dann doch noch nicht so schnell laufen kann wie es für einen sieg in der region nötig ist. alles in allem konnte ich aber am schnaitsee meine sechste podestplatzierung in der saison 2010 sichern und somit war es schon vor dem letzten wettkampfwochenende die mit abstand erfolgreichste saison in meiner triathlonkarriere. 



An diesem ersten september wochenende passte ein guter alter spruch am besten: „erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.“
aber nun von anfang an. also nach zwei äußerst spannenden und interessanten tagen auf der eurobike in friedrichshafen ging es dann freitag vormittags gen gerardmer (frankreich). nach einigen problemen bei der anreise kam ich dann nachmittags an, baute mein zelt auf, holte die startunterlagen, hupfte nochmal kurz ins wasser und ging noch eine runde laufen. danach war pastaparty und dann gings auch relativ bald ins bett. nach einer für mich äußerst unruhigen nacht checkte ich samstag vormittag mein rad ein, und um elf uhr fiel der startschuss zu DEM triathlon der saison 2011.
nach einem super start, wo ich ohne probleme weggekommen bin verlief das schwimmen super und ich konnte nach 27:30 min, ca 5 minuten nach der spitze um faris als sultan, den fluten entsteigen. Leider fingen dann nach dem schwimmen die probleme auch schon an. das radfahren und laufen waren die reinste leistungs- und gefühlsachterbahn. mal war leistung und kraft da, dann war wieder kein druck auf dem pedal und beim laufen das gleiche spiel.  am ende war ich froh das ziel irgendwie erreicht zu haben und genoss dann das finisherbuffet und einen gemütlichen halben liter heimat vor feinster kulisse. 



als wirklichen saisonabschluss wollte ich dann am Sonntag noch auf der olympischen just4fun starten. gesagt, getan. sonntag früh noch einen startplatz ergattert, eineinhalb stunden ausgeradelt und für teil zwei des wochenendes hergerichtet. startzeit war 13:00 uhr und nach ähnlich genialen start wie am vortag ging es ab auf die strecke. leider waren die arme aber doch noch etwas dick vom vortag und ich kam „erst“ nach ca 23 minuten aus dem wasser. auf dem rad lief es dann erstaunlich gut und ich war nur am überholen und auch das laufen war dann noch eines saisonabschlusses würdig. bis kilometer acht fühlten sich die beine super an, der rythmus war da und ich konnte noch eine hand voll platzierungen gut machen, danach war dann der ofen aus und ich beschloss die letzten zwei triathlonkilometer im jahr 2010 zu genießen.



die triathlonsaison war also am 05.09. geschichte, nicht aber die sportsaison. am montag abend ankunft zu hause und am freitag wurden schon wieder die koffer gepackt und es ging tief in den osten zur deutschen meisterschaft über die zehn kilometer in ohrdruf. dort stand ich mit der „einfachirgendwiedurchkommenundhoffendasdaskniehält“ einstellung am start. Ehrlich gesagt hatte ich auch eine woche nach einer mitteldistanz und einer olympischen distanz an einem wochenende und einem eingezwickten meniskus im rechten knie gar keine andere möglichkeit als so zu denken, also hieß es am samstag noch die zeit bis zum start um 19:00 uhr totzuschlagen ohne die spannung zu verlieren und dann ab die post und so schnell wie möglich rum um den kurs. mal wieder gesagt, getan. kilometer eins in 3:05 minuten, bei kilometer drei hatte es sich wenigstens schon auf 9:45 „humanisiert“ und am ende konnte ich doch meine traumzeit von 34:58 laufen (ziel war 34:59 min ) und somit mit einem sehr gutem gewissen in die saisonpause gehen.

hier wäre jetzt das sportjahr 2010 eigentlich zu ende, aber um jetzt keinen zu verwirren, mach ich einfach weiter bis zum kalendarischen jahresende.
also nach einer eineinhalb monatigen „pause“ in der aufgrund des genialen herbstwetters doch einige radkilometer abgespult wurden, startete ich mitte oktober wieder in das „geregelte“ training. was heißen soll, wieder regelmäßiges schwimmen, laufen, radfahren und zweimal in der woche ins fitnessstudio.
anfang november ging es dann mit einer kleinen aber feinen lauftruppe nach tübingen ins trainingslager (könnt ihr detaillierter hier lesen) und am 13.11. war dann der trostberger alzauenlauf der erste wettkampf in der saison 2011.
diesen 10 kilometer lauf wollte ich als erste standortbestimmung nehmen um dann auch das training ein bisschen besser planen zu können. schon kurz nach dem start konnte sich eine dreier gruppe um john mooney und florian holzinger absetzen, während ich mich in der ersten verfolgergruppe befand. bei kilometer übernahm ich die spitze der verfolgergruppe und konnte sie somit reduzieren, wurde aber auch zugleich von „langsamstarter“ raimund hobmaier und klaus stübinger eingeholt. im zielsprint um position acht musste ich mich leider geschlagen geben, aber mit meiner zeit von 35:13 minuten und dem dritten platz in der ak 20 konnte ich definitv zufrieden sein und weiß nun, dass die weichen für eine ebenso erfolgreiche saison 2011 gestellt sind.
 
zum kalendarischen jahreswechsel war ich dann mit sack und pack (rad- und laufschuhen) auf zypern und hatte dort zwei geniale wochen (aber mehr davon in einem anderen eintrag).
so, das wars dann erst mal wieder von meiner seite mit dem sportlichen jahresrückblick, jedem der es bis hier durchgehalten hat gratuliere ich herzlichst!

Bis die tage.

Dienstag, 11. Januar 2011

hallo erstmal, ich bin der neue hier



in diesem blog, welchen ich zwar schon im november angefangen habe zu schreiben, aber irgendwie dann nicht mehr die zeit und den kopf dazu hatte mich etwas mehr darum zu kümmern.

in dieser hinsicht gelobe ich auf jeden fall im neuen jahr besserung und deshalb werde ich meine geistigen ergüsse, welche mir meistens in langen einsamen trainingseinheiten rumspuken, "aufs papier" bringen und für die öffentlichkeit bekannt machen.

bevor es aber jetzt zu den änderungen geht nochmal für alle diejenigen, welche mich noch nicht kennen eine kurze vorstellungsrunde.

mein name ist maxi(milian) kirmeier, auch bekannt als zwerg, dakloane (deswegen der blogtitel), kiri und noch viele mehr. unschwer aus den obigen spitznamen zu erkennen ist, dass ich für einen mitteleuropäer mit meinen 1,70m nicht gerade der größte bin, was mir auch immer wieder eindrucksvoll durch diverse großgewachsene mitmenschen bewiesen wird. mein alter nimmt beständig zu und noch darf ich mich bis zum 26.04. als 21jähriger jungspund beschreiben.
neben deutsch, englisch, ein paar brocken französisch, welche noch aus schulzeiten hängen geblieben sind, sprech ich auch noch hervorragend ironisch (also nicht wundern wenn sich davon ein paar brocken in diversen texten wiederfinden ;-) )
beheimatet bin ich im schönen oberbayern, genauer gesagt in raubling, nahe rosenheim. hier hat man alles was das herz begehrt (ausser vielleicht schnee im winter, der ist überall nur hier nicht). berge, seen, freunde, gutes bier der regionalen brauereien für die regeneration nach harten trainingseinheiten, blauen himmel, münchen, salzburg und innsbruck in der nähe, kurz gesagt: HIER FÜHL ICH MICH ZU HAUSE!!!

deswegen habe ich dieses jahr auch nach langer überlegung beschlossen zum studieren nicht in die ferne zu schweifen, sondern im landkreis zu bleiben. genauer gesagt studiere ich in rosenheim an der fachhochschule wirtschaftsinformatik im ersten semester.
nebenbei arbeite ich noch zweimal in der woche im radgeschäft eures vertrauens, in welchem ich schon während meines ersten versuchs als student und dann danach noch ein jahr zum überbrücken als fester mitarbeiter gearbeitet habe.

so, jetzt aber zum sportlichen teil, welcher hauptsächlicher bestandteil dieses blogs werden wird.
neben studium, arbeiten und privatleben gibts da natürlich auch noch diese eine andere sache namens triathlon. naja, genaugenommen sind es ja drei geniale, koordinativ nicht die anspruchsvollsten (gut für bewegungslegasteniker wie mich), sportarten. wenn man diese ohne pause aneinander reiht bekommt man den schönen, und faszinierenden sport triathlon, welchem ich seit 1998 verfallen bin. was als sommerbewegungstherapie für einen gelangweilten skirennfahrer begonnen hat, ist im laufe der jahre zu einer richtigen leidenschaft geworden und mit der zeit und dem nie verlorenen spaß an der sache kamen auch langsam die erfolge.
im kinder- und schülerbereich ging es mit den ersten stockerlplatzierungen los. danach mischten sich die ersten volkstriathlons dazwischen, bei welchen ich durch gute schwimmleistungen auf mich aufmerksam gemacht habe und im jahr 2006 war ich auf einmal einer der jüngsten starter in der 2. triathlonbundesliga (damals noch für das RIAP Sport Team Bad Reichenhall).
so faszinierend ich auch die kurzen, schnellen wettkämpfe liebe, habe i9ch dann doch mit 17 Jahren meine erste Olympische Distanz bestritten. Natürlich nicht irgendeine, sondern gleich mal der legendären alpentriathlon am schliersee mit seinen 800 höhenmetern auf 40 km radstrecke musste es sein. dort kam ich auf anhieb aufs podest in der altersklasse der unter 25 jährigen. im folgenden jahr (2007) sollte es dann die erste mitteldistanz sein. im beschaulichen örtchen saalfelden im salzburgerland fand bei widrigsten bedingungen damals die 2. trimotion statt. mit krämpfen auf den letzten 20, der 21 laufkilometern konnte ich nach 4:21h den 33. gesamtrang und zweiten Platz in der U23 Klasse über die ziellinie retten.
im darauffolgenden jahr musste natürlich dann die langdistanz in angriff genommen werden. es sollte der ironman austria in klagenfurt werden. nach einem dreiviertel jahr vorbereitung auf DEN tag, ging es dann endlich um 7:00 uhr morgens los. das schwimmen verlief super und ich konnte nach 54 min das wasser unter den top100 verlassen. auf dem rad verbrachte ich dann die nächsten 5:10 h und für meinen ersten und bisher einzigen marathon brauchte ich damals 3:37 h. in addition war ich dann nach 9:48 h im ziel, was laut meinem trainer 3 min zu langsam, manchen bekannten eine viertl zu schnell und vielen anderen als unmöglich vorgekommen ist. für mich persönlich war dieses eine jahr der vorbereitung und der wettkampf selbst ein wahnsinns erlebnis und nun weiß ich auch das es sicher nicht die letzte langdistanz in meinem leben war.
aber erst will ich mal ein bisschen schneller werden, deshalb habe ich mich seit 2009 auf die mitteldistanzrennen "spezialisiert" und lasse daneben auch keinen sprinttriathlon aus. der spaß mich mit anderen zu messen und im wettkampf an grenzen zu gehen, welche im training nur ansatzweise erkennbar sind ist einfach viel zu groß als das ich nur 5 oder 6 triathlons im jahr bestreiten kann oder will. so waren es im jahr 2010 wieder 15 triathlons (hierzu aber in ein paar tagen mehr).

soviel solls erst mal von meiner seite aus gewesen sein, für alle die bis jetzt durchgehalten haben möchte ich noch ein dankeschön loswerden und verspreche in zukunft nicht mehr ganz so lang zu schreiben.

macht es gut soweit und bis die tage mal

unter seinesgleichen :P