Dienstag, 15. Mai 2012

Triathlonliga München


Nach dem ich die Woche vorher schon den ersten Triathlon auf der Insel ganz respektabel bestreiten konnte, konnte ich am letzten Sonntag im April schon wieder zu Hause beweisen wie gut die Form wirklich. Mit dem ersten Triathlon der Regionalliga, welcher im Zuge des Münchner Stadttriathlons stattfand, wurden wir dann auch im wahrsten Sinne des Wortes ins kalte Wasser geschmissen.

Dass ich eine gute Rad- und Laufform habe, hab ich ja schon beweisen können, ein großes Fragezeichen stand jedoch hinter meiner Schwimmform. Dementsprechend nervös war ich auch vor dem Start.
Pünktlich um 9:45 Uhr ging es dann in der Münchner Olympiaschwimmhalle zur Sache. Die 15 Teams á 5 Mann wurden auf die acht Bahnen verteilt und so galt es dann zu zehnt auf einer Bahn die 750 m zu absolvieren. Meine Befürchtungen bewahrheiteten sich zum Glück nicht zu 100 %, aber mit der 28. Schwimmzeit und 20 Sekunden Rückstand auf die erste Radgruppe kann ich auch nicht zufrieden sein. Da hat der schnelle Wechsel aufs Rad dann leider auch nichts mehr gebracht, die Spitzengruppe mit Anfangs ca. 15 Mann war weg. Auf der verwinkelten 3,8 Kilometer Radrunde  versuchte ich von Anfang an ein hohes Tempo anzuschlagen, was mir zum Glück auch gelang. Zusammen mit Anfangs 3 weiteren Mitstreitern konnten wir auch den Abstand nach vorne konstant halten. Nach 3 von 5 Runden bekamen wir noch Zuwachs, aber auch zu  sechst konnten wir den Rückstand nicht aufholen. Auf Platz 11 fuhr ich in die Wechselzone ein und konnte durch einen weiteren schnellen Wechsel auf der gleichen Position auf die Laufrunde gehen. Dor konnte ich trotz des harten Radfahrens von Anfang an ein hohes Tempo anschlagen und bis ins Ziel noch 3 Plätze gutmachen, was mir den 8. Platz in der Einzelwertung einbrachte. Die größere Überraschung war aber, dass wir dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung (Garvin 4., Ich 8., Rouven 11., Flo E. 35., Flo A.59.) den ersten Sieg des CIS Amberg in der Regionalliga feiern konnten. Damit nicht genug, auch unsere Bayernliga Mannschaft konnte mit einem zweiten Platz mehr als nur die Erwartungen erfüllen. 

Das nächste Ligarennen wird dann am 20.05. in Waging am See sein, wo die Karten nochmal neu gemischt werden. Die Erwartungen sind jetzt natürlich hoch, aber ich denke an einem guten Tag können wir wieder ein Wörtchen bei der Vergabe der Podestplätze mitreden.
Jetzt ist aber vorerst mal genug geschrieben und ich geh eine Runde Schwimmen, damit das das nächste Mal besser wird. ;-)

Bilder könnt ihr hier finden

Freitag, 27. April 2012

Bilder

nachdem ich wieder gut gelandet bin und mich mehr oder weniger wieder daheim eingelebt hab, gibts jetzt noch ein paar Fotos vom letzten Sonntag und den Wochen davor.



















am kommenden Sonntag gehts dann auch mit vollgas in die heimische Triathlonsaison. Der erste Ligatriathlon in München steht an, zwei Tage später darf ich dann beim Amberger Citytriathlon auch das erste Mal für dieses Jahr mein Orbea wieder ausführen.

Ihr dürft gespannt sein. ;-)

Dienstag, 24. April 2012

Auf zu neuen Schandtaten


Nachdem ich die guten Vorsätze fürs neue Jahr wieder glanzvoll verdrängt habe gibt’s jetzt mal wieder ein paar Neuigkeiten von mir.
Die letzten 12 Wochen hier auf Zypern waren in allen Belangen sehr intensiv für mich. Man hat viele neue, interessante Bekanntschaften gemacht, alte Kollegen wieder getroffen, die Arbeit war interessant und teils spannend und sonst hat man auch fast nichts auslassen können. Also war alles in allem super.
Auch das Training hat gut funktioniert und ich konnte bei gutem bis sehr gutem Wetter meine Grundlagen im Radfahren, Laufen und im Kraftraum  legen. Mit Schwimmen war mangels Möglichkeiten leider nicht so viel los. Erst Mitte April konnten, bzw wollten wir das Meer antesten und ab dem Osterwochenende hatte dann auch der 20 Meter Pool neben unserem Haus geöffnet, wo ich dann ein paar Einheiten absolvieren konnte. Zum Glück kann ich sagen das es sich auf Anhieb gut angefühlt hat und ich mein Wassergefühl schnell wieder gefunden habe.
Zum Arbeiten, welches ja der Hauptgrund meines Zypernaufenthaltes war, gab es auch einiges. Somit kann ich mich jetzt als „spezialist“ im Einstellen elektronischer Schaltungen, Sattelhöhen per Augenmaß abmessen, Schaltaugenausrichten, Dämpferwechseln und seit vorgestern auch SRM-System Montage schimpfen.
Wie ihr seht war hier einiges geboten, aber um alle Details preisgeben zu können müsste ich hier den Rahmen um einiges sprengen, deshalb geh ich gleich zum  vergangen Sonntag über, wo ich bei einem Sprinttriathlon in Limassol gleich noch meine Form antesten konnte.
Aber von Anfang an:
Los ging es nach einer sehr arbeitsreichen Woche Sonntags morgen um 7:00 Uhr in Richtung Limassol. Dort angekommen konnten wir bestaunen mit wie wenig Aufwand man einen Triathlon veranstalten kann. Als Wettkampfgelände diente ein Parkplatz, an dem sich Wechselzone, Startnummernausgabe und Ziel befanden. Der Start war ca.100m weit entfernt am Strand.
Schnell die Startunterlagen organisiert, an der zweisprachigen (englisch und griechisch) Wettkampfbesprechung teilgenommen, 5 Minuten eingelaufen und dann gings schon ab ans und ins Meer um noch 5 Züge einzuschwimmen.
Den Start habe ich dann klassisch verschlafen und fand mich an der ersten Boje mitten im Getümmel wieder. Bis zur zweiten Boje konnte ich dann noch den Anschluß an die Spitze behalten, bevor sich der spätere Sieger absetzen konnte. Nach 11:54 Minuten erreichte ich an zweiter Position liegend die Wechselzone. Auf den anspruchsvollen 20 Kilometern konnte ich meinen Platz noch halten  und sogar noch 10 Sekunden auf den Führenden aufholen. Nach dem zweiten Wechsel fand ich schnell meinen Rhythmus und konnte die bergigen 5 Kilometer in 16:55 Minuten mit der Zweitschnellsten Laufzeit abspulen und damit als Zweiter Gesamt meine erste Podiumsplatzierung in dieser Saison sichern. Gewonnen hat mit Sergey Yakovlev ein russischer Nationalkaderathlet, der einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg einfahren konnte.
Nach dem Rennen ging es noch gemütlich für ein paar Stunden in die Innenstadt nach Limassol, wo ich eine supergeniale Zeit hier auf der Insel ausklingen lassen konnte.
Bilder folgen morgen.
Viele grüße vom Flughafen Larnaca!